2025 - PERFORMANCE, LINZ

Ich hol mir im Leben noch den Tod

Im Herbst 2025 inszenierte ich an der Linzer Donaulände meinen eigenen Tod und meine Aufbahrung. Der Körper lag offen, ohne Sarg, ohne Schutz — Passantinnen und Passanten waren eingeladen, mich mit Zweigen, Blättern und Blüten der Umgebung zu schmücken. Was als Geste der Verzierung beginnt, kippt im Vollzug: die Hände der Lebenden bedecken einen, der nicht widersprechen kann. Eine Übung in Hingabe und in der Frage, wer eigentlich entscheidet, wie ein Toter aussehen soll.


[Performance] [Öffentlicher Raum]

2024 - PERFORMANCE

Rettung?

Die Baustelle an Hitlers Geburtshaus wird mit goldenen Rettungsdecken verhüllt. Ist der Umbau wirklich eine Rettung - eine Ablösung von ideologischer Last? Oder das Verdecken eines schmerzhaften historischen Problems? Wer wird hier gerettet - die Vorbeigehenden oder das Haus?


[Performance] [Intervention]

2026 (in Arbeit) - PERFORMANCE

Günther. Zum letzten Mal.

Ein Monolog über meinen Vater. Drucker, Identitätsfälscher, Selbsterzähler als Geheimagent, Inhaftierter, Verschwundener. Verschwunden nach Peru nach der Geburt seines Sohns.

Dokumentarisches Material — Gefängnisbriefe, Fotografien, Screenshots — bildet die Grundlage einer Performance, die weder anklagt noch verzeiht.


[Performance]

2026 - PERFORMANCE, GRAZ / LINZ

Wir backen unser eigenes Süppchen

In Zusammenarbeit mit Studierenden der Kunstuni Graz wird, dem Besuch des Institut Schön für besondere Menschen folgend, ein Text nicht nur vertont, sondern zu einer musikalisch.textlichen Improvisation und Performance verarbeitet.

Der Gugelhupf und seine Form als zentrale Metapher: für soziale Norm, für den Körper, der sich einzufügen hat. Wiederholung als eigenständiges stilistisches Verfahren.

Aufführungen:
09.05.2026 - Mumuth Graz
11.05.2026 - Expostmusik, Kunstuni Graz


[Performance] [Musik][Text]